Die Prozesse im Unternehmen aufeinander abstimmen

Die Prozesse in einem Unternehmen sind komplex, so dass sie ein einzelner Mitarbeiter kaum mehr überblicken kann. Er muss sich gleichzeitig um Kapital, Mitarbeiter und -Betriebsmittel kümmern. Aufgabe des Managements ist es, diese Mittel optimal einzusetzen. Dies setzt umfangreiche Steuer- und Kontrollaufgaben voraus. Will ein Unternehmer erfolgreich sein, muss er dafür sorgen, dass sich die organisatorischen Abläufe und Strukturen ständig verbessern. Außerdem ist wichtig, dass er die Geschäftsprozesse optimiert und sich schnell an die veränderten Marktbedingungen anpasst.

Bei der Erfüllung dieser Aufgaben hilft dem Unternehmer eine ERP Software (Enterprise Resource Planning. dieses Programm greift auf die Daten über die Beschaffung, Produktion und Vertrieb zu und koordiniert die Abläufe. Manche vergleichen es mit einem Cockpit im Flugzeug. ERP ruft sämtliche Informationen ab und greift notfalls in den Ablauf ein. Ein ERP-System besteht normalerweise aus unterschiedlichen Modulen, wie zum Beispiel Materialwirtschaft, Finanzbuchhaltung oder Vertrieb. Diese nutzen alle die gleichen Datenbanken und kommunizieren miteinander. Ein ERP-System bildet im optimalen Fall das Unternehmern in seiner Gesamtheit ab. Dabei werden sowohl die einzelnen Abteilungen als auch die Schnittmengen berücksichtigt.

Entscheidend für ein funktionierendes ERP-System ist das Datenmaterial. In großen Unternehmen muss die Software eine große Datenmenge verarbeiten. Ein ERP-System besteht zwar aus mehreren Modulen, ist aber nur so gut wie die Daten. Diese müssen eindeutig sein und im Unternehmen nur einmal vorkommen. Die Daten sind die Grundlage für Informationen und diese sind im Informationszeitalter ein wichtiges Gut. Sollten die Daten nicht sauber sein, muss der Unternehmer und der Führungsstab hier zunächst ansetzen. Jeder Mitarbeiter ist für seine Abteilung verantwortlich, dass diese valide Daten abliefert.

Die einzelnen Bereiche eines Unternehmens wurden früher immer getrennt behandelt. Eine isolierte Betrachtungsweise führte aber oft dazu, dass Prozesse mehrfach analysiert wurden. Durch die neuen ERP-System kann dem entgegengewirkt werden. Die Anfänge reichen bis in die 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurück. Damals nannte man die Systeme MRP, was so viel bedeutet wie Material Resource Planning. In den nachfolgenden Jahren kamen immer mehr Funktionen hinzu. ERP wurde zu dem Werkzeug für große Unternehmer. Mittlerweile ist die Entwicklung noch einen Schritt weiter. Auch mittlere und sogar kleinere Unternehmen profitieren von dieser Software. Die Systeme werden immer einfacher und schlanker, so dass sie auch vom Mittelstand bezahlt werden können.

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